Ergotherapie und Physiotherapie | Schwindeltherapie
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Schwindeltherapie

Schwindel ist eine der häufigsten Ursachen für den Besuch beim Hausarzt. Untersuchungen habe gezeigt, dass jeder fünfte Bundesbürger einmal im Jahr unter Schwindel leidet.

 

Viele Patienten werden von ihren Hausärzten erst einmal zum Orthopäden überwiesen, obwohl die Halswirbelsäule nur in seltenen Fällen als Auslöser von Schwindel auszumachen ist.

 

Schwindel entsteht eher durch eine Störung des Gleichgewichtssystems– niedriger Blutdruck, eine Angsterkrankung oder eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Weitere Auslöser sind Erkrankungen des zentralen Nervensystems sowie Stress.

 

Bei genauer Kenntnis der möglichen Ursachen können die verschiedenen Formen von Schwindel ohne großen operativen Aufwand unterschieden werden.

 

Differenziert wird nach Art, Dauer, Auslöser und Begleitsymptomen sowie nach den Ergebnissen der körperlichen Untersuchung und gezielten Bewegungsmanövern.

Für den gutartigen Lagerungsschwindel, einem Drehschwindel der beim Hinlegen oder Drehen im Bett auftritt, gibt es z. B. ein therapeutisches Lagerungsmanöver, bei dem der Kopf in einer festgelegten Reihenfolge bewegt wird, wodurch sich die Beschwerden des Patienten schlagartig bessern.

 

Oftmals kommen Patienten in die Praxis, bei denen der Schwindel ohne Befund ist. Nicht selten dauert es Jahre, bis die korrekte Diagnose gestellt ist und meist ebenso lange, bis eine gezielte Therapie begonnen wird. Dieser Schwindel ist der zweithäufigste, in manchen Statistiken sogar die häufigste Einschränkung des Gleichgewichtes. Ärzte sprechen bei dieser Art von Schwindel vom „phobischen Schwankschwindel“, der heute meist als „somatofomer Schwindel“ bezeichnet wird und therapierbar ist.

 

Eine andere Ursache für Schwindel ist die fehlende Harmonie der beteiligten Sinnesorgane. Aus diesem Grund ist es aus ergotherapeutischer Sichtwiese unbedingt nötig bei jeder Form von Schwindel auch die anderen Sinne in die Therapie mit einzubeziehen.

 

Denn unsere Orientierung im Raum erhalten wir aus mehreren Quellen wie zum Beispiel:

Gleichgewichtsorgan-Augen-Propriozeption, d. h. der Selbstwahrnehmung aus Haut, Muskeln und Gelenken.
Diese Mehrfachüberwachung des Gleichgewichts macht deutlich, wie wichtig es ist, in der Schwindeltherapie den gesamten Körper und Geist mit einzubeziehen.Nach diesen Grundsätzen behandelten wir in den letzten Jahren alle Schwindelpatienten und konnten die meisten von ihnen völlig beschwerdefrei oder mit nur leichter Restsymptomatik entlassen.

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