Ergotherapie und Physiotherapie | Physiotaping
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Physiotaping

Vor rund 30 Jahren entwickelte der japanische Chiropraktiker Kenzo Kase ein spezielles Pflaster: hochelastisch, atmungsaktiv und hautfreundlich. Wie eine zweite Haut dehnt sich das Tape und zieht sich wieder zusammen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Dabei wirkt es schmerzlindernd und stoffwechselanregend.

 

Kinesiologisches Tapen wurde in Japan entwickelt mit dem Gedanken, das Bewegungen und Muskelaktivitäten wichtig sind, um die Gesundheit zu erhalten und wiederherzustellen.

Der Begriff Physio bedeutet Natur, es wird keine Chemie verwendet. Das Wort Tape bedeutet Band, Kinesio (Kinese) bedeutet Bewegung. Daraus erfolgt ein Bewegungsband ohne Einsatz von Medikamenten und somit ohne negative Belastung für den Körper.

 

Es entfaltet seine Wirkung durch Bewegung. Das Material besteht aus Baumwolle (latexfrei), wobei die Klebeschicht antiallergisch und wärmeempfindlich ist und somit durch die die Körperwärme aktiviert wird. Hautreizungen durch längeres Tragen sind selten, da das Tape eine Ventilation ermöglicht.

 

Es kann etwa von drei Tagen bis zu drei Wochen getragen werden. Das Material ist wasserbeständig ist, d.h. man darf mit dem Tape duschen und trocknet es anschließend mit dem Fön.

Effekte

Das Tape entspricht der Elastizität und dem Gewicht der menschlichen Haut. Durch entsprechende Anlegetechniken wir eine liftende Wirkung auf die Oberhaut erzielt. Es entsteht so mehr Raum im Gebiet der Subcutis (Unterhaut), wo viele Rezeptoren, Blut und Lymphgefäße liegen. Eiine sofortige Druckminderung entsteht, welche den Blutkreislauf und Lymphabfuhr wiederherstellt. Damit nimmt der Druck auf die Schmerzrezeptoren ab, der Schmerz vermindert sich und automatisch ermöglicht das eine bessere physiologische Beweglichkeit. Die Bewegungsfreiheit bleibt also erhalten und Immobilisationen vermieden. Der körpereigene Erholungsprozess wird aktiviert.

 

Das Tape unterstützt also genau das, was der Körper unter optimalen Umständen selber tun würde.

 

Zusammenfassend können unterschiedliche Effekte durch verschiedene Tapetechniken erreicht werden:

 

  • Einfluss auf Muskel und Muskelansätze
  • Einfluss auf Hautsensoren
  • Einfluss auf Schmerzrezeptoren
  • Einfluss auf Blutkreislauf und Lymphabfluss
  • Unterstützung der Gelenkfunktionen durch:
  • Stimulieren von Propriozeptoren
  • Korrektur der Bewegungsrichtung
  • Verbesserung der Stabilität
  • Einfluss auf Meridiane und Akupunkturpunkte
  • Einfluss auf Narben
  • Einfluss auf das viszerale System

Indikationen

  • Kopfschmerzen: Migräne, Spannungskopfschmerz, Trigeminusneuralgie, muskulärer Tinnitus, Schwindelzustände
  • Rückenschmerzen: WS-Syndrom, Lumboischialgien, Osteoporoseschmerz, KISS-Syndrom, Diskusprolaps, Gelenkblockaden, Intercostalneuralgie
  • Gelenkschmerzen: Tennisellenbogen, Golferellenbogen, chron. Impingementsyndrom, ventrale Instabilität im GHG, Arthroseschmerzen, Coxasthrose, Gonathrose, Gelenkdistorsionen, Kiefergelenkbeschwerden
  • Muskuläre Schmerzsyndrome: Muskelverkrampfungen, Spätfolgen von MS, Spätfolgen von Apoplex, Muskelfaserrisse, Achillodynie, Wadenkrämpfe, Fersensporn
  • Neuropathische Schmerzen: Polyneuropathie, Restless-Legs-Syndrom, Nervenverletzungen
  • Viszerale Schmerzsyndrome: Obstipation, Dreimonatskoliken
  • Lymphabflussstörung: Lymphödeme, Hämatome
  • Leistungsschwäche: Leistungssteigerung, besonders bei Sportlern, Atemwegserkrankungen, Verbesserung des Lungenvolumens, Energieanregung

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